Auf 260 Fußballfeldern entsteht größtes Solarkraftwerk Europas CDU-Kreisvorstand besucht solarhybrid in Finowfurt – Auch heimische Unternehmen beteiligt
Finowfurt (hr). Normalerweise bringt man mit dem Begriff Tower einen Flugplatz in Verbindung. Ein wenig anders ist das, wenn von FinowTower I und II die Rede ist. Zwar gibt es auf dem Flugplatz Finowfurt noch Flugbetrieb, aber auf einer Fläche von 140 Hektar entsteht das zurzeit größte Solarkraftwerk Europas. Mitglieder des Kreisvorstandes der Barnimer CDU überzeugten sich jetzt von den Baufortschritten auf dem riesigen Gelände und ließen sich vom Generalunternehmer, der solarhybrid AG, über das gewaltige Projekt informieren.
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Unter der sachkundigen Führung von Matthias Hüfner, Projektleiter bei solarhybrid, gewannen die CDU Politiker schnell einen Eindruck von der Größenordnung des Projektes. „Wenn FinowTower II am Ende des Jahres ans Netz geht, wird eine Gesamtnennleistung von 84,5 Megawatt zur Verfügung stehen. Davon entfallen 24,3 MW auf FinowTower I und 60,2 MW auf FinowTower II“, erläuterte Hüfner.
Rund 95.000 Rammprofile werden bis dann auf einer Fläche, die etwa 260 Fußballfeldern entspricht, im Boden verankert. Und auf insgesamt 9015 Modultischen werden jeweils neun Photovoltaik-Module nebeneinander und vier Reihen untereinander montiert sein. Würden alle Modultische in einer Reihe installiert, ergebe sich eine Länge von knapp 128 Kilometern.
Mattias Hüfner beeindruckte die CDU-Besucher aber noch mit anderen Zahlen. So betrage das Projektvolumen für beide Bauabschnitte Netto rund 120 Millionen Euro, und die Umwelt werde bei einer Laufzeit von 20 Jahren durch die Einsparung von 1.550.000 Tonnen CO2 entlastet.
Von großem Interesse war für den CDU-Kreisvorstand natürlich auch, ob heimische Firmen an dem Projekt teilhaben. Hüfner hob hervor, dass unter den bis zu 350 Beschäftigten zahlreiche Mitarbeiter aus der Region stammen. Außerdem seien auch regionale Unternehmen an dem Großprojekt beteiligt. Und schließlich werde langfristig die Gemeinde Schorfheide von nicht unerheblichen Gewerbesteuern profitieren.
„Wir sind von der Größenordnung des zukünftigen Solarkraftwerkes tief beeindruckt“, stellte CDU-Kreisvorsitzender Uwe Liebehenschel zum Ende der Betriebsbegehung fest. Er freue sich, dass solarhybrid unbürokratisch und schnell den Besuch der CDU Politiker ermöglich habe. „Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn Unternehmen bereit sind, sich in die Karten schauen zu lassen. Wir haben heute wichtige und umfassende Informationen erhalten, die uns helfen, auf Fragen der Bürger zu diesem Großprojekt zu antworten.“
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